Adolf-Nossberger-Hütte (2.488m)

Die Adolf-Nossberger-Hütte (2.488m) im Gradental ist, wie das Gradental selbst, wohl eines der schönsten Juwele der Schobergruppe im Nationalpark Hohe Tauern.

Fakten zur Adolf-Nossberger-Hütte

Infos zur „Nossi“

Direkt am türkisblauen Gradensee gelegen befindet sich die Hütte des Alpenvereins Edelweiss im Gemeindegebiet von Grosskirchheim in Kärnten.

Gradensee
der Gradensee mit Adolf-Nossberger-Hütte

Die von ortskundigen Wanderern liebevoll „Nossi“ genannte Hütte in „der Graden“ ist benannt nach dem Alpinisten und Vereinsfunktionär Adolf Nossberger (1881-1946), welcher zur damaligen Jahrhundertwende einige Erstbegehungen in der Schobergruppe verzeichnen durfte.

Adolf-Nossberger-Hütte
Gebetsfahnen markieren den Eingang zur Nossbergerhütte

Die Hütte erster Kategorie wird per Hubschrauber versorgt, seit 2013 von Hüttenwirt Christian Krüger (welcher parallel dazu gerne auch auf den Rucksack zurückgreift).

Stirnlampe Black Diamond (Amazon)
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Die wunderschöne Lage der Hütte erinnert teilweise an den Mount Everest Trek.

Adolf-Nossberger-Hütte mit Petzeck
die Adolf-Nossberger-Hütte im Gradental vor der Kulisse des 3283m hohen Petzecks mit seiner 850m hohen Nordostwand

Das Highlight: ein im freien stehendes, mit Holz befeuertes, finnisches Badefass

Badefass Adolf-Nossberger-Hütte
das finnische Badefass auf der Nossi

Das Gradental ist besonders aufgrund seiner von Eiszeiten geformten Felsstrukturen sehr sehenswert für jeden Berginteressierten.

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Darüber hinaus kommt auch jeder Wanderer am Wiener Höhenweg im Rahmen der zweiten Tagesettappe zur Nossi.

Zustiege zur Adolf-Nossberger-Hütte

 GPS-Karte im Großformat

durch das Gradental

  • Die Nossi erreicht man gerne aus Grosskirchheim,
  • und zwar durch das wunderschöne von Gletschern geformte Gradental.
  • Parkplatz Gradenalm 1.700m
  • Wegzeit 2:30h.
  • Allerdings empfiehlt es sich, durchaus mehr Zeit einzuplanen um die Natur genießen und das eine oder andere Foto schießen zu können.
Karte Schobergruppe (Amazon)
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von der Lienzer Hütte (1.977m)

  • auf dem markierten Steig rauf zur niederen Gradenscharte
  • optional Gipfel Keeskopf (3.081m)
  • beim Eissee vorbei runter zur Nossi
  • Wegzeit 3h zur Nossi (ohne Keeskopf)
Gradental mit Gradensee und Adolf-Nossberger-Hütte
der Gradensee im Abstieg vom Keeskopf

von der Wangenitzseehütte

  • Etappe des Wiener Höhenweges
  • aus dem Wangenitztal rauf zum Kreuzsee
  • über die Kreuzseescharte ins Debanttal
  • die parallel zur Landesgrenze weiter zur niederen Gradenscharte
  • optional Gipfel Keeskopf (3.081m)
  • vorbei an Eissee und Gradensee runter zur Nossberger Hütte
  • Wegzeit ohne Keeskopf 4,5h

von der Elberfelder Hütte

  • Start im Gößnitztal
  • Etappe des Wiener Höhenweges (allerdings in die andere Richtung)
  • Vorsicht: höchst anspruchsvolle hochalpine Wanderung
  • Durchschreitung der Hornscharte (2.958m)
  • diese ist seilversichert und setzt gute alpine Kenntnisse voraus
  • Je nach Verhältnissen sind Eisausrüstung und Klettersteigset empfehlenswert.
  • Wegzeit min. 5h

Die Gipfel rund um die Nossberger Hütte

  • Keeskopf (3.081m) – 02:15
  • Petzeck (3.283m) – 04:30
  • Weißwandspitze (2.916m) – 02:00
  • Kreuzkopf (3.103m) – 02:30
  • Großer Hornkopf (3.251m) – 04:30
  • Perschitzkopf (3.125m) – 03:00
Petzeck
das Petzeck, mit 3.283m höchster Berg der Schobergruppe, vom Fenster der Adolf-Nossberger-Hütte im Gradental betrachtet

die Nachbarhütten der Nossi

Steinzeichen am Gradensee
Steinzeichen am Gradensee

Hier geht’s zu den weiteren Hütten und Bergen der Schobergruppe.